Im Interview mit Stefan Kennerknecht und Thomas Heiserowski

Zunächst die Eingangsfrage über Europace: Was macht Ihr eigentlich?

Thomas: Zu mir hat mal ein Bekannter gesagt, wir würden die Finanzbranche revolutionieren. So weit würde ich nicht gehen, aber das, was wir entwickelt haben und immer weiter entwickeln, hat es in dieser Form so noch nicht gegeben.

Und das heißt konkret?

Stefan: EUROPACE ist ein elektronischer Marktplatz zur Abwicklung des Abschlusses von Finanzdienstleistungsprodukten zwischen Finanzvertrieben auf der einen Seite und Kreditinstituten sowie Versicherungsgesellschaften auf der anderen Seite. Die wichtigste Produktkategorie auf dem Marktplatz ist die private Immobilienfinanzierung. Darüber hinaus werden Ratenkredite, Bausparverträge, Girokonten und finanzierungsnahe Versicherungen über den Marktplatz gehandelt. Die reine Marktplatzfunktion von EUROPACE wird ergänzt um eine als Application Service Providing angebotene Softwarelösung für die Finanzberatung von Kunden und die Bearbeitung von Kreditgeschäften. Als Innovationsführer entwickeln wir modernste Technologien und ermöglichen optimale Geschäftsprozesse − weit über die reine Transaktion hinaus.

Thomas: Das ist spannend und mit viel Pioniergeist verbunden. Außerdem hat es eine durchaus soziale Komponente. Wir denken Baufinanzierung vom Verbraucher aus und helfen unseren Kunden, neue Angebote für Verbraucher zu entwickeln. Customer Centricity (CC) steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir glauben, dass sich der Erfolg einer Firma nur einstellt, wenn sie bedingungslos auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und Nutzer schaut. Kaufen so einfach wie mieten, könnte man sagen. Schon heute kommt jeder Fünfte via EUROPACE zu seinem Traum vom Eigenheim.

Was zeichnet die Europace AG aus?

Stefan: Abgesehen von unserem innovativen Geschäftsfeld sind es wohl unsere Organisationsformen. Wir haben uns von den Traditionellen verabschiedet. Wir arbeiten in effizienten, selbstorganisierten Teams entlang unserer Produkte und Wertschöpfungsketten nach den Regeln der Holakratie. Damit hat jeder Mensch, der hier arbeitet, die Chance, sich voll zu entfalten, sich weiter zu entwickeln und sich mit seinen Ideen und Fähigkeiten einzubringen.

Thomas: Und damit Selbstorganisation nicht ins Chaos abrutscht bietet Holakratie gute Rahmenbedingen. Hinzukommen kommen Regeln, die wir zusammen definieren, und weitere Tools wie Objectives and Key Results (OKRs). Damit wollen wir der Organisation ein Instrument an die Hand geben, mit dem wir uns auf gemeinsame Ziele konzentrieren und in den Stürmen des Alltags nichts aus den Augen verlieren. Oder die MidTermGoals (MOALSs). Das sind die Themen, mit denen wir in einem Jahr jeweils deutlich weiter sein wollen. Die MOALs wurden im Workshop mit allen Unit-Vertretern erarbeitet.

Klingt entschlossen und demokratisch. Warum sonst sollte man hier arbeiten wollen?

Thomas: Einige gute Gründe sind ja schon genannt. Wir begegnen uns hier auf Augenhöhe und leben eine offene, wertschätzende Kultur. Bottom-up statt Top-down. Jeder wird gehört. Mit Holakratie bieten wir ein gutes Framework, um die Selbstorganisation und Eigenverantwortung immer besser weiterentwickeln zu können. Wir sehen Chancen und keine Probleme. Eine positive Fehlerkultur lässt uns lernen und bringt uns immer ein Stückchen weiter. Sie suchen: Entwickler (IT), Business-Analysten, Finanzexperten. Das Wichtigste aber ist, das der Mensch passt und in seiner Gruppe Dinge zum Erfolg führen will. Manche brauchen eben dauernd Befehle, die brauchen wir hier eher nicht. Lieber ein guter Typ, der oder dem wir die Finanzexpertise in einem halben Jahr schon beibiegen.

Stefan: Und ein vernünftiges Gehalt mit Festvertrag, die Sicherheit eines Players, der schon 10 Jahre erfolgreich dabei ist und die Gewissheit des gelebten Activity based working, also auch von zu Hause aus. Das alles, plus sehr nette KollegInnen mitten in der lebendigen Stadt Berlin, muss man ja auch nicht verschweigen.

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